Folklorefestival in der Partnerstadt Razgrad

Quelle: Schweriner Volkszeitung - www.svz.de

Internationales Folklorefestival Razgrad 2010

Der hier in der Stadt gebürtige Tenor Heiko Reissig hat sich in der Partnerstadt Razgrad im wahrsten Sinne des Wortes in die Herzen der Zuschauer gesungen.

Die an drei Abenden zu Tausenden gekommen waren, um das Folklorefestival rund um den Joghurt zu erleben. Dr. Gisela Bartels (CDU) als stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin und der Stadtverordnete Andreas Schön (UBG) hatten gemeinsam mit Marita Fritsch, bei der Kommunalverwaltung zuständig für internationale Beziehungen, Wittenberge offiziell in der bulgarischen Partnerstadt vertreten.

Heiko Reisig war der kulturelle Botschafter von der Elbe. Der Mann im Smoking fiel auf, gefiel über die Maßen, sagten gestern bei einem Gespräch im Rathaus übereinstimmend Dr. Bartels, Schön und Marita Fritsch. Auch Heiko Reissig ist von der Atmosphäre, die er in Razgrad und bei dem international hochkarätig besetzten Festival spürte, begeistert.

Folklorefestival Razgrad 2010 :: Heiko Reisig war der kulturelle Botschafter von der Elbe.

Ohne Zweifel haben er und die Wittenberger Delegation aber auch ihre Register gezogen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und sich gleichzeitig für die große Gastfreundschaft zu bedanken. Ein solcher Moment war beispielsweise gegeben, als Andreas Schön die Gattin des Razgrader Bürgermeisters auf die Bühne führte, wo Reissig sie erwartete, um sich mit ihr bei Walzerklängen zu drehen.

Am nächsten Abend kniete der Tenor vor drei Schönen nieder. Er intonierte die Arie "Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frauen" und überreichte den Festivalprinzessinnen Blumen, die die Wittenberger zuvor extra für diesen Zweck besorgt hatten. Wittenberges stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Neumann nutzte die gestrige Zusammenkunft im Rathaus, um Heiko Reissig ganz herzlich für seinen Einsatz für Wittenberge zu danken.

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